Getrennte Exporte
Uber und Bolt rechnen getrennt ab. Wer wissen will, was ein Fahrzeug insgesamt einbringt, führt beide Exporte in Excel zusammen – jede Woche aufs Neue.
Verbinden Sie Ihr Uber-Fleet- und Ihr Bolt-Fleet-Konto, und Sie sehen in einem Dashboard für jedes Fahrzeug und jeden Fahrer den Umsatz, das Netto nach Plattformprovision und die Kosten pro Kilometer. So erkennen Sie, welche Autos Ihre Flotte tragen und welche sie Monat für Monat Geld kosten.
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Ab etwa 20 Fahrzeugen reicht der Blick ins Uber- und ins Bolt-Portal nicht mehr. Beide zeigen Ihnen Fahrten und Umsätze – aber jede Plattform nur ihren Teil, und keine kennt Ihre Kosten.
Uber und Bolt rechnen getrennt ab. Wer wissen will, was ein Fahrzeug insgesamt einbringt, führt beide Exporte in Excel zusammen – jede Woche aufs Neue.
Leasing, Kraftstoff, Werkstatt und Versicherung stehen in keinem Plattformportal. Der Umsatz eines Fahrzeugs sagt deshalb nichts über seinen Gewinn.
Ein Fahrzeug mit ordentlichem Umsatz kann nach allen Kosten im Minus liegen. In der Gesamtsumme der Flotte fällt das nicht auf. (Beispielrechnung unten)
Buchungsbelege sind acht Jahre aufzubewahren, Bücher und Aufzeichnungen zehn Jahre.
§ 147 Abs. 3 AO · Gesetzestext
Die meisten Flottenbetreiber kennen ihren Gesamtumsatz auf den Euro genau. Was ein einzelnes Fahrzeug nach Plattformprovision, Fahrerlohn und Fahrzeugkosten übrig lässt, wissen dagegen die wenigsten – weil diese Zahlen an fünf verschiedenen Orten liegen: im Uber-Portal, im Bolt-Portal, in der Lohnabrechnung, in den Rechnungen der Werkstatt und auf der Tankkarte.
Die Beispielrechnung rechts zeigt zwei Fahrzeuge aus derselben Flotte. Der Transporter macht kaum weniger Umsatz als die Limousine. Nach Leasing, Kraftstoff, Versicherung und Werkstatt bleibt bei ihm aber ein Minus. Im Gesamtumsatz der Flotte geht dieses Minus unter; erst die Rechnung pro Fahrzeug macht es sichtbar.
Genau das ist einem Betreiber mit diesem Dashboard passiert: Er hat einen Transporter gefunden, der ihn jeden Monat einige hundert Euro gekostet hat. Danach ließ sich entscheiden – anderes Einsatzgebiet, anderer Fahrer oder Fahrzeug abgeben.
Dieselbe Rechnung funktioniert pro Fahrer: Wie viel Netto bringt eine Schicht, und was verdient der Fahrer pro Stunde, wenn man Standzeiten mitrechnet?
| Position | B-FU 2041 Limousine | B-FU 3307 Transporter |
|---|---|---|
| Umsatz Uber + Bolt | 6.400 € | 5.600 € |
| Plattformprovision | −1.410 € | −1.230 € |
| Netto nach Provision | 4.990 € | 4.370 € |
| Fahrerkosten | −2.900 € | −2.900 € |
| Leasing | −590 € | −690 € |
| Kraftstoff | −620 € | −680 € |
| Versicherung | −210 € | −260 € |
| Werkstatt | −120 € | −150 € |
| Ergebnis | +550 € | −310 € |
| Gefahrene km | 7.200 | 6.100 |
| Fahrzeugkosten pro km | 0,21 € | 0,29 € |
Alle Werte sind fiktiv. Die tatsächliche Provision entnimmt das Dashboard Ihren Uber- und Bolt-Abrechnungen. Fahrzeugkosten pro km = (Leasing + Kraftstoff + Versicherung + Werkstatt) ÷ km.
Alle Daten, die Sie für die Steuerung von 21 bis 50 Fahrzeugen brauchen – ohne Export, ohne Formeln.
Beide Plattformkonten werden einmal verknüpft. Ab dann kommen Fahrten und Umsätze automatisch – getrennt nach Plattform und zusammengeführt pro Fahrzeug und Fahrer.
Beispielansicht, fiktive Werte
Umsatz minus Plattformprovision, für jedes Auto und jeden Fahrer. Die Basis, um Fahrzeuge fair zu vergleichen.
Automatisch pro Fahrzeug aus Kosten und gefahrenen Kilometern.
Werkstatt, Kraftstoff, Versicherung und Leasing dem richtigen Fahrzeug zugeordnet.
Was Ihre Fahrer pro Stunde tatsächlich erwirtschaften, nicht nur pro Fahrt.
HU, Versicherung, Konzession und weitere Termine pro Fahrzeug – mit Warnung, bevor sie ablaufen. Ein Auto, das wegen einer verpassten Frist steht, verdient gar nichts.
Wenn Ihre heutige Übersicht eine dieser Fragen nicht in einer Minute beantwortet, fehlen Ihnen Zahlen für wichtige Entscheidungen.
Nicht der Umsatz entscheidet, sondern das Ergebnis nach Provision, Fahrer und Fahrzeugkosten.
Im Dashboard: Ergebnis pro Fahrzeug, negative Werte markiert.
Viele Fahrten heißen nicht viel Netto. Lange Standzeiten drücken den Stundenwert.
Im Dashboard: Netto pro Fahrer und echter Stundenverdienst.
Steigende Kosten pro Kilometer zeigen früh, wenn ein Fahrzeug teuer wird: Werkstatt, Verbrauch, Versicherung.
Im Dashboard: Kosten pro km pro Fahrzeug, mit Lieferantenkosten.
Wer Umsätze pro Fahrzeug auswertet, arbeitet mit Daten, für die gesetzliche Aufbewahrungsfristen gelten. Zwei Vorschriften sind für Mietwagenbetriebe besonders relevant.
Bücher und Aufzeichnungen, Inventare und Jahresabschlüsse sind zehn Jahre aufzubewahren, Buchungsbelege acht Jahre, empfangene und abgesandte Geschäftsbriefe sowie sonstige steuerlich relevante Unterlagen sechs Jahre. Die acht Jahre für Buchungsbelege gelten in der Fassung ab 1. Januar 2025 – auch für Unterlagen, deren alte Frist zu diesem Zeitpunkt noch nicht abgelaufen war.
§ 147 Abs. 1 und 3 AO · Gesetzestext · Anwendung: Art. 97 § 19a EGAO · Gesetzestext
Den Eingang jedes Beförderungsauftrags am Betriebssitz oder in der Wohnung muss der Mietwagenunternehmer buchmäßig oder elektronisch erfassen – auch mit einem appbasierten System – und die Aufzeichnung ein Jahr aufbewahren.
§ 49 Abs. 4 PBefG · Gesetzestext
Das Dashboard ersetzt weder Ihre Buchhaltung noch Ihren Steuerberater. Welche Unterlagen Sie wie lange aufbewahren müssen, klären Sie im Einzelfall mit Ihrer Steuerberatung.
Sie legen Ihre Flotte einmal an – Kennzeichen, Fahrzeugtyp, Fahrer. Eine vorhandene Liste genügt.
Die beiden Plattformkonten werden verknüpft. Ab dann fließen Fahrten und Umsätze automatisch ein.
Umsatz pro Fahrer und Fahrzeug, Kosten pro Kilometer und anstehende Fristen auf einen Blick.
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Mietwagen- und Taxiunternehmen nutzen diese Software, um Fahrer, Fahrzeuge, Plattformdaten und Fristen in einer Oberfläche zu führen – statt in Excel-Listen und WhatsApp-Gruppen.
Ein Betreiber hat damit einen Transporter entdeckt, der jeden Monat einige hundert Euro Verlust gemacht hat. Im Gesamtumsatz war das nicht zu sehen.
Anonymisiertes Beispiel eines Mietwagenbetriebs
ab 4,99 € pro Fahrer/Monat
Sie verbinden Ihr Uber-Fleet- und Ihr Bolt-Fleet-Konto mit Flottenumsatz. Danach laufen die Umsätze beider Plattformen automatisch in einem Dashboard zusammen, aufgeschlüsselt nach Fahrzeug und Fahrer, mit dem Betrag nach Plattformprovision. Sie müssen nicht mehr zwei Portale exportieren und in Excel zusammenführen.
Der Umsatz ist der Fahrpreis, den die Plattform für Ihre Fahrten abrechnet. Netto nach Provision ist der Betrag, der nach Abzug der Plattformprovision bei Ihnen ankommt. Erst von diesem Betrag zahlen Sie Fahrer, Leasing, Kraftstoff, Versicherung und Werkstatt. Deshalb vergleicht Flottenumsatz Fahrzeuge immer auf Basis des Nettos.
Sie addieren alle Kosten eines Fahrzeugs in einem Zeitraum, etwa Leasing oder Abschreibung, Kraftstoff oder Strom, Versicherung und Werkstatt, und teilen die Summe durch die in diesem Zeitraum gefahrenen Kilometer. Flottenumsatz rechnet das automatisch für jedes Fahrzeug, sobald Sie die Lieferantenkosten erfassen.
Ein Fahrzeug macht Verlust, wenn sein Netto nach Provision die Fahrerkosten und die Fahrzeugkosten nicht deckt. Hoher Umsatz allein sagt darüber wenig. Flottenumsatz zeigt das Ergebnis nach allen Kosten für jedes Fahrzeug und markiert negative Werte. Ein Betreiber hat so einen Transporter entdeckt, der jeden Monat einige hundert Euro Verlust gemacht hat.
Nach § 147 Abs. 3 AO sind Bücher und Aufzeichnungen zehn Jahre, Buchungsbelege acht Jahre und sonstige steuerlich relevante Unterlagen sechs Jahre aufzubewahren. Die acht Jahre für Buchungsbelege gelten in der Fassung ab 1. Januar 2025. Für Mietwagen kommt nach § 49 Abs. 4 PBefG hinzu, dass der Eingang jedes Beförderungsauftrags aufgezeichnet und ein Jahr aufbewahrt werden muss. Klären Sie Einzelfälle mit Ihrem Steuerberater.
Ab 4,99 € pro Fahrer und Monat. Die Einrichtung dauert rund 48 Stunden: Fahrzeuge und Fahrer hochladen, Uber Fleet und Bolt Fleet verbinden, danach sehen Sie Umsatz pro Fahrer und Fahrzeug, Kosten pro Kilometer und anstehende Fristen. Sie können zwei Tage kostenlos testen, ohne Kreditkarte.
Wir zeigen Ihnen, wie Umsatz, Netto und Kosten pro Kilometer für Ihre Fahrzeuge aussehen.
Hinterlassen Sie Ihre Daten – wir melden uns noch diese Woche.